Indirekte Hinweise auf suboptimale Biogasanlagen

Die verfügbaren Daten der sächsischen Biogasanlagen lassen vermuten, dass viele von ihnen in einer wirtschaftlich ungünstigen Betriebsweise laufen. Die Betreiber könnten das mitunter schon mit einfachen Maßnahmen ändern.

Polen arbeitet an Ökostrom-Einspeisegesetz

Das polnische Parlament beschließt wahrscheinlich demnächst ein Gesetz für die Einspeisevergütung von Ökostrom, das neue Impulse für den Ausbau erneuerbarer Energien geben kann. Das Nachbarland will ihren Anteil an der Stromerzeugung bis zum Jahr 2018 verdoppeln.

„Kraftwerk“ sichert die Stromversorgung für Mobiltelefone

Ein neuartiges Brennstoffzellen-Ladegerät des Dresdner Unternehmens Ezelleron nutzt Feuerzeug- oder Campinggas, um Strom für Smartphones zu produzieren. Derzeit läuft eine Finanzierungskampagne, die Markteinführung soll im Dezember folgen.

Keine Ahnung vom Braunkohle-Export nach Tschechien

Die Bundesregierung und die Landesregierung von Sachsen-Anhalt wollen nichts davon wissen, dass der Braunkohleförderer Mibrag den heimischen Energieträger zunehmend nach Tschechien transportiert. Möglicherweise werden diese fragwürdigen Lieferungen noch deutlich ausgeweitet, wenn das Nachbarland seinen Ausstieg aus dem Braunkohlebergbau vollzieht.

Ostdeutsche Braunkohle weckt auch polnisches Interesse

Aktualisiert: Einem Medienbericht zufolge interessiert sich der polnische Energiekonzern PGE für die zum Verkauf gestellte ostdeutsche Braunkohlesparte des schwedischen Energiekonzerns Vattenfall. PGE erklärte inzwischen dazu, nicht in den Verkaufsprozess einbezogen zu sein. Als weitere mögliche Bieter kommen eine tschechische Holding und andere Finanzinvestoren in Frage.

Eon ebnet EPH den Weg nach Italien

Die tschechische Energetický a Prùmyslový Holding übernimmt sieben italienische Kraftwerke von dem deutschen Energiekonzern. Auch in Deutschland könnte sie demnächst möglicherweise ihre Expansion fortsetzen.

Alte Weihnachtsbäume können Strom und Wärme liefern

Die ausgedienten Nadelhölzer, die in diesen Tagen in Leipzig eingesammelt werden, finden ihre letzte Verwendung in Kompostanlagen. Berliner Weihnachtsbäume dienen dagegen der Strom- und Wärmeproduktion in Holz-Heizkraftwerken.

Gasprom kauft Südstrom-Partnern die Unterwasser-Anteile ab

Bisher hatte der russische Energiekonzern 50 Prozent an der internationalen Projektgesellschaft gehalten, die für den Unterwasser-Abschnitt der Erdgas-Fernleitung Südstrom zuständig ist. Nach dem einseitigen Stopp des ursprünglichen Projekts erwirbt Gasprom nun auch die andere Hälfte.

Enertrag speist Wasserstoff ins Erdgasnetz

Der mit Windstrom hergestellte chemische Energieträger wird an die Energiegenossenschaft Greenpeace Energy geliefert. Sie kann nun in ihrem Gasmix einen kleinen Anteil Wasserstoff ausweisen, der in den nächsten Jahren langsam steigen soll.

Die strategische Bedeutung von Verbundnetz Gas

Die Zukunft des ostdeutschen Erdgashändlers und Infrastrukturunternehmens bleibt weiter offen. Sein Mehrheitsgesellschafter EWE will sich im kommenden Jahr 2015 entscheiden, ob er die Anteile langfristig hält oder doch verkauft.

Leipzig will über Aktienmehrheit bei Verbundnetz Gas verhandeln

Die stadteigene Holding LVV steht für Gespräche zur Übernahme der VNG-Aktienmehrheit bereit, falls der neue Mehrheitsaktionär EWE sich für einen Verkauf entscheiden sollte. Der Oldenburger Energiekonzern konnte sich bisher noch nicht mit den anderen Aktionären über die künftige Ausrichtung des Unternehmens einigen.

Leipzig plant eine Energieagentur

Die Stadt will eine Anlaufstelle für Bürger und Unternehmen einrichten, die sich über Fragen der Energieeffizienz informieren wollen. Diese und hundert weitere Maßnahmen sollen dabei helfen, den Leipziger Kohlendioxid-Ausstoß deutlich zu senken.

Deutsches Gas-Großkraftwerk für die polnische Petrochemie

Siemens baut in Płock ein flexibles Gas-Großkraftwerk für den polnischen Mineralölkonzern PKN Orlen. Es soll je nach Bedarf seinen Strom in das nationale Netz einspeisen oder einen petrochemischen Komplex mit Strom und Prozessdampf versorgen können.

Das südliche Ventil für russisches Erdgas

Russland hat angekündigt, seine neue Erdgaspipeline durch das Schwarze Meer nicht wie geplant nach Bulgarien, sondern in die Türkei zu verlegen. Das hätte weitgehende Folgen für alle Beteiligten, doch ein skeptischer Blick auf die Inszenierung ist durchaus angebracht.

Solarstrom senkt Produktionskosten

Auf das Dach des eigenen Parkhauses hat sich der Thalheimer Solarmodul-Hersteller Hanwha Q-Cells eine Ost-West-Solaranlage gebaut. Sie soll zeigen, wie Solarstrom die Produktionskosten in Gewerbe und Industrie senken kann.

Russland will Südstroms Röhren nun in die Türkei verlegen

Für die Erdgasfernleitung Südstrom hätte eigentlich seit November die erste Röhre durch das Schwarze Meer verlegt werden sollen. Doch Russland vermisst die notwendige Unterstützung von Bulgarien und der Europäischen Kommission – und bringt nun ein alternatives Leitungsprojekt ins Spiel.