Katalysator gegen die Schadstoffe der Biomassefeuerung

Zwei Wissenschaftler des Deutschen Biomasse-Forschungszentrums und ein Praxispartner haben ein Unternehmen gegründet, das den Schadstoffausstoß von Kleinfeuerungsanlagen senken will. Eine wichtige Rolle spielt dabei ein neuartiger Katalysator für Kaminöfen.

Leinefelde vollendet seine Fernwärme-Modernisierung

In der Thüringer Stadt hat Danpower ein neues Biomasse-Heizwerk errichtet, das eine alte Anlage ablöst. Ein neues Biomethan-BHKW war schon im vergangenen Jahr fertig geworden.

Neues Strommarkt-Design soll Widersprüche lösen

Die derzeitige Struktur des Strommarktes führt zu unerwünschten Entwicklungen und soll daher umgestaltet werden. Das Bundes-Wirtschaftsministerium will die angestrebten Veränderungen zunächst in einem „Grünbuch“ beschreiben und später ein „Weißbuch“ folgen lassen.

Heliatek will den Solarmarkt besser erschließen

Das Technologieunternehmen hatte bei seinen Investoren eigentlich schon die Investitionsmittel für eine Massenproduktion seiner organischen Solarzellen einwerben wollen. Doch nun baut es erst einmal mit einer kleineren Summe die Zusammenarbeit mit Produktpartnern und den Vertrieb aus.

Daimler und Linde knüpfen am Tankstellen-Netz für Wasserstoff

Der Automobilhersteller und der Gasproduzent wollen bis Ende 2015 bundesweit 20 öffentliche Wasserstoff-Tankstellen einrichten. Sie sollen unter anderem die Brennstoffzellen-Fahrzeuge betanken, die Daimler ab 2017 auf den Markt bringen will.

Abfälle und Reststoffe können noch viel Bioenergie liefern

In Sachsen lassen sich noch 40 bis 60 kleine Biogasanlagen für Gülle bauen, meint das Umweltministerium. Auch andere biogene Abfälle und Reststoffe können für die Strom- und Wärmeproduktion erschlossen werden.

Bioenergie-Boom in den richtigen Bahnen

In den vergangenen Jahren ist der Ausbau der energetischen Biomasse-Nutzung von der Politik stark abgebremst worden. Dem Deutschen Biomasse-Forschungszentrum in Leipzig gehen die Forschungsthemen dennoch nicht aus, auch wenn die Finanzierung schwieriger werden könnte.

Netzbetreiber wollen Öko-Kraftwerke besser einbeziehen

Die Systemdienstleistungen für ein stabiles Stromnetz werden bisher vor allem von zentralen Großkraftwerken erbracht. Ostdeutsche Netzbetreiber wollen nun auch die schnell wachsende Zahl der dezentralen Anlagen für erneuerbare Energien dafür erschließen.

Übergangslösung im russisch-ukrainischen Gasstreit

Ein Kompromissvorschlag des europäischen Energiekommissars sieht vor, dass Naftogas zunächst den nicht umstrittenen Teil seiner Schulden bezahlt. Im Gegenzug soll Gasprom eine Mindestmenge Erdgas liefern, damit die Ukraine über den Winter kommt.

Das Leipziger Gaskraftwerk wurde flexibler und effizienter

In den vergangenen vier Jahren haben die Stadtwerke Leipzig ihr Gas- und Dampfturbinen-Heizkraftwerk gründlich modernisiert. Nun kann es mehr lukrative Regelenergie produzieren und erhält eine Zulage für die effiziente Stromerzeugung in Kraftwärme-Kopplung.

Solarschwenker für Berlins Südkreuz

Am drittgrößten Fernbahnhof Berlins ist eine bewegliche Solaranlage in Betrieb gegangen. Sie schwenkt ihre Modulfläche der Sonne nach und soll so 30 Prozent mehr Strom als eine starre Anlage liefern.

Deutschland und Schweden führen bei Biomethan

In den beiden Ländern gibt es eine große Zahl von Biomethan-Anlagen und eine hohe Produktionsleistung, stellt eine Studie der Internationalen Energieagentur fest. Ein länderübergreifender Biomethan-Markt steht noch am Anfang.

Regelenergie aus dem Batteriekraftwerk

Am Umspannwerk Schwerin-Lankow ist das erste kommerzielle Batteriekraftwerk Europas in Betrieb gegangen. Es soll die Schwankungen von Sonnen- und Windstrom im Übertragungs- und Verteilnetz ausgleichen.

Moldau erschließt sich Erdgaslieferungen aus dem Westen

Das östliche Nachbarland von Rumänien konnte bisher nur russisches Erdgas über ukrainische Transitleitungen beziehen. Eine neue Leitung ermöglicht nun auch Lieferungen aus Mitgliedsländern der Europäischen Union.

Keine Rechtssicherheit für die Südwest-Kuppelleitung

Wann die Verfassungsbeschwerde gegen die Starkstromleitung durch Thüringen entschieden wird, ist noch nicht absehbar. Der Widerstand der Leitungsgegner lässt bereits erahnen, dass auch der Bau anderer geplanter Stromtrassen schwieriger und langwieriger wird als gedacht.

Netzausbau-Plan für Ökostrom in Ostdeutschland

Die ostdeutschen Hochspannungsnetze müssen in den nächsten Jahren stark ausgebaut werden, um die wachsenden Strommengen aus erneuerbaren Energien zu transportieren. Allein der regionale Netzbetreiber Mitnetz beziffert die dafür nötigen Investitionen auf 500 Millionen Euro.