Solarstrom-Eigenversorgung für Unternehmen bleibt sinnvoll

Seit August 2014 wird für selbst erzeugten und verbrauchten Solarstrom eine anteilige EEG-Umlage fällig. Dennoch ist er in den meisten Fällen immer noch günstiger als der Strom vom jeweiligen Energieversorger.

Biomethan-Investoren drosseln das Bautempo

Im Verteilnetz-Gebiet von Mitnetz Gas wurden im vergangenen Jahr zwei Biomethan-Anlagen gebaut, doch von drei weiteren Projekten haben sich die Investoren verabschiedet. Im laufenden Jahr sollen wieder zwei Anlagen ans Netz gehen.

Mitnetz Strom will 297 Millionen Euro für Stromnetze ausgeben

Der Stromnetz-Betreiber hat sich vorgenommen, im laufenden Jahr 2015 insgesamt 129 Mio. Euro in seine Hoch-, Mittel- und Niederspannungsnetze zu investieren. Weitere 168 Mio. Euro sollen in Sanierung, Instandhaltung und Betrieb des Netzes fließen.

Ökostrom legt weiter zu bei Mitnetz Strom

In die Leitungen des größten ostdeutschen Verteilnetz-Betreibers wird immer mehr Strom aus erneuerbaren Energien einspeist. Je nach Berechnungsmethode deckt der Ökostrom nun schon 48 bis 72 Prozent des regionalen Stromverbrauchs.

Beteiligungsverkauf treibt den Gewinn bei Verbundnetz Gas

Der Verkauf eines Tochterunternehmens ermöglicht dem Erdgasimporteur einen hohen Gewinn. Für den aktuellen Rückgang der Großhandelspreise sieht er sich gut gerüstet.

Der Nordhäuser Anteil an Verbundnetz Gas bleibt kommunal

Leipzig und Wittenberg übernehmen von Nordhausen einen Anteil am Erdgasimporteur Verbundnetz Gas. Ob der kommunale Einfluss bei diesem Unternehmen weiterhin gesichert bleibt, hängt vom Verkauf der Erfurter und möglicherweise auch der Dresdner VNG-Anteile ab.

Keine klaren Verhältnisse bei der Südwest-Kuppelleitung

Das Landes-Verwaltungsamt Weimar hatte im Januar das Baurecht für den dritten und letzten Thüringer Abschnitt der Höchstspannungsleitung erteilt. Doch ob die Leitungsgegner das Projekt weiter verzögern oder sogar ganz verhindern können, ist damit noch nicht geklärt.

Mibrag lässt sich Braunkohle-Exporte genehmigen

Ergänzt: Derzeit läuft der bergrechtliche Zulassungsprozess für den Hauptbetriebsplan des Mibrag-Tagebaus Profen. Dieser Plan enthält deutliche Hinweise auf die fragwürdigen Langstrecken-Transporte für Rohbraunkohle, von denen die Landesregierung Sachsen-Anhalts nichts wissen will.

Hanwha Q-Cells rechnet mit polnischem Solarmarkt

Das Thalheimer Unternehmen hat die Module für das bisher größte Solarkraftwerk in Polen geliefert. Bisher spielt Solarstrom eine marginale Rolle in der polnischen Energieversorgung, doch das könnte sich bald ändern.

RWE Innogy erweitert die Festland-Windkraft in Polen

Die Ökostrom-Tochtergesellschaft des RWE-Konzerns baut neue Windkraftanlagen bei Gdansk und Poznan. Durch die weit fortgeschrittene Parlamentsarbeit am ersten polnischen Ökostrom-Einspeisegesetz gibt es bis Jahresende ausreichend Investitionssicherheit.

Keine Heimat mehr für deutsche Holzvergaser

Die thermochemische Gaserzeugung aus Holz hat die früheren technischen Schwierigkeiten überwunden und in Deutschland einen Markt gefunden. Doch nachdem die Einspeisevergütung für den aus Holzgas erzeugten Strom gekürzt wurde, können neue Anlagen hierzulande nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden.

Indirekte Hinweise auf suboptimale Biogasanlagen

Die verfügbaren Daten der sächsischen Biogasanlagen lassen vermuten, dass viele von ihnen in einer wirtschaftlich ungünstigen Betriebsweise laufen. Die Betreiber könnten das mitunter schon mit einfachen Maßnahmen ändern.

Polen arbeitet an Ökostrom-Einspeisegesetz

Das polnische Parlament beschließt wahrscheinlich demnächst ein Gesetz für die Einspeisevergütung von Ökostrom, das neue Impulse für den Ausbau erneuerbarer Energien geben kann. Das Nachbarland will ihren Anteil an der Stromerzeugung bis zum Jahr 2018 verdoppeln.

„Kraftwerk“ sichert die Stromversorgung für Mobiltelefone

Ein neuartiges Brennstoffzellen-Ladegerät des Dresdner Unternehmens Ezelleron nutzt Feuerzeug- oder Campinggas, um Strom für Smartphones zu produzieren. Derzeit läuft eine Finanzierungskampagne, die Markteinführung soll im Dezember folgen.

Keine Ahnung vom Braunkohle-Export nach Tschechien

Die Bundesregierung und die Landesregierung von Sachsen-Anhalt wollen nichts davon wissen, dass der Braunkohleförderer Mibrag den heimischen Energieträger zunehmend nach Tschechien transportiert. Möglicherweise werden diese fragwürdigen Lieferungen noch deutlich ausgeweitet, wenn das Nachbarland seinen Ausstieg aus dem Braunkohlebergbau vollzieht.

Ostdeutsche Braunkohle weckt auch polnisches Interesse

Aktualisiert: Einem Medienbericht zufolge interessiert sich der polnische Energiekonzern PGE für die zum Verkauf gestellte ostdeutsche Braunkohlesparte des schwedischen Energiekonzerns Vattenfall. PGE erklärte inzwischen dazu, nicht in den Verkaufsprozess einbezogen zu sein. Als weitere mögliche Bieter kommen eine tschechische Holding und andere Finanzinvestoren in Frage.