Enviam nutzt seine Dächer für Solarstrom

Der Regionalversorger lässt derzeit auf Gebäudedächern seiner Standorte Solarstromanlagen installieren. An der Finanzierung dieser Investition hat er die eigenen Kunden beteiligt.

Mannheimer Biomethan-Anlage in Staßfurt

MVV Energie betreibt bereits zwei Biomethan-Anlagen in Klein Wanzleben und Kroppenstedt. In Staßfurt baut das Unternehmen nun seine dritte Anlage in Sachsen-Anhalt.

Neue Rohre für den Gastransport nach Südsachsen

Die Ferngasleitung 02 vom brandenburgischen Lauchhammer ins sächsische Oberhermsdorf ist bereits seit Ende der 50er Jahre in Betrieb. Nach ihrer Modernisierung will sie der Netzbetreiber Ontras ferngesteuert betreiben können.

Solarstrom-Eigenproduktion mit Ost-West-Profil

Das Heizkraftwerk Dresden-Reick steht die meiste Zeit des Jahres still, muss aber dennoch betriebsbereit bleiben. Den dafür nötigen Strom liefert nun eine Fotovoltaikanlage, die der Betreiber Drewag auf eine möglichst gleichmäßige Stromproduktion ausgerichtet hat.

Turbineninsel für polnisches Steinkohlekraftwerk

Siemens liefert die Dampfturbine und die zugehörige Technik für das Steinkohle-Großkraftwerk Jaworzno III in Polen. Das neue Kraftwerk soll Altanlagen des Energieversorgers Tauron ersetzen und so den Kohlendioxid-Ausstoß um ein Viertel senken.

EWE meldet sich als VNG-Mehrheitsaktionär an

Der Oldenburger Energiekonzern braucht noch die Zustimmung der Kartellbehörden, um die alleinige Kontrolle über den Leipziger Erdgas-Handelskonzern Verbundnetz Gas übernehmen zu können. Wie lange EWE seine Aktienmehrheit hält, hängt offenbar von den derzeitigen Verhandlungen mit den VNG-Minderheitsaktionären ab.

Neue Motoren für Thüringer Gaskraftwerk

Die Erdgasvorkommen um das Thüringer Kraftwerk Grabe sind ergiebiger als gedacht, nur der Druck ist gesunken. Um das niederkalorische Gas weiter für die Stromproduktion nutzen zu können, hat der Kraftwerksbetreiber die bisher genutzten Turbinen durch Motoren ersetzt.

Kritik an Schieflage bei Stromnetz-Entgelten

Der starke Ausbau erneuerbarer Energien in Ostdeutschland ist eine Ursache dafür, dass die Netzentgelte hier höher sind als in anderen deutschen Regionen. Tamara Zieschang, Wirtschafts-Staatssekretärin in Sachsen-Anhalt, setzt sich daher für eine bundesweite Wälzung der Netzlasten ein.

Mit neuen Geschäftsfeldern aus der Solarkrise

Die Krise der Solarbranche hat in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen deutliche Spuren hinterlassen. Neue Chancen bieten sich auf dem stark wachsenden Weltmarkt und bei der heimischen Eigenerzeugung von Sonnenstrom.

VNG Norge verdoppelt die Öl- und Gasförderung

Mit einem Zukauf konnte Verbundnetz Gas seine tägliche Förderung von Erdöl und Erdgas in Skandinavien auf 4.000 Fass Öläquivalent ausbauen. Dabei entfällt der weitaus überwiegende Teil auf Rohöl der Brent-Qualität.

Solarparks für den russischen Strom-Großmarkt

Der Betreiber des russischen Strom-Großmarktes hat erneut Projekte für Solar-, Wind- und Wasserkraft vergeben. Während Solarkraftwerke auf ein großes Interesse trafen, waren Wind- und Wasserkraft-Projekte weniger gefragt.

Selbstklebende Solarmodule für Dächer und Camping

Solarion fertigt nun auch flexible Solarfolien-Module, die auf Dächer geklebt werden können und sich für Freiluft-Anwendungen eignen. Anwender sollten sich das Verkleben gut überlegen, denn die Verbindung mit dem Untergrund ist dann dauerhaft.

Wendefurth pumpt und speichert wieder

Der Energiekonzern Vattenfall hat das Pumpspeicherwerk Wendefurth im Harz vollständig ertüchtigt und modernisiert. Die Zukunft der Anlage in Niederwartha bei Dresden bleibt dagegen ungewiss.

Gasprom stellt Naftogas auf Vorkasse um

Im aktuellen russisch-ukrainischen Gasstreit hat der russische Energiekonzern Gasprom angekündigt, den ukrainischen Gasversorger Naftogas ab sofort nur noch gegen Vorkasse zu beliefern. Beide Unternehmen machen vor einem Internationalen Schiedsgericht gegenseitig hohe Forderungen geltend.

EEX-Sorge um ungehinderten Strom-Börsenhandel

Eine mögliche Aufspaltung der deutsch-österreichischen Preiszone könnte unabsehbare Risiken für den Strommarkt bergen, warnt der Börsenrat der European Energy Exchange. Zu den Regulierungsbehörden, die derzeit einen solchen Schritt erwägen, gehört die Bundesnetzagentur.

Netzentgelt-Ausgleich könnte Stromkunden entlasten

Die regionalen Unterschiede bei Stromnetz-Entgelten werden sich in den nächsten Jahren durch den Ausbau erneuerbarer Energien und die Bevölkerungsentwicklung weiter verstärken. Ein möglicher Weg, Standortnachteile für die betroffenen Regionen zu vermeiden, ist ein bundesweites solidarisches Umlagemodell für Netzkosten.