Windstrom-Erzeugungsspitzen sinnvoll nutzen

In Ostdeutschland ist die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien schon weit fortgeschritten. Hier arbeiten die Partner des Verbundprojekts Windnode nun an Musterlösungen dafür, wie der Stromverbrauch an die schwankende Windstrom-Erzeugung angepasst werden kann.

Sachsens Windkraft-Ausbau braucht einen sehr langen Atem

Höhenbeschränkungen für moderne Anlagen und fehlende Bauflächen bremsen die Windkraft in Sachsen. Zwar wird die Regionalplanung ab 2018 wohl größere Vorrang- und Eignungsflächen ausweisen. Doch die politischen Vorgaben dafür sind konservativ und gelten über große Zeiträume.

Varianten für den Braunkohle-Ausstieg

Der Bund für Umwelt und Naturschutz möchte die Energieerzeugung aus Braunkohle so früh wie möglich beenden. Doch der fossile Energieträger wird immer noch gebraucht, um eine zuverlässige Strom- und Fernwärmeversorgung zu sichern. Und für den notwendigen Strukturwandel in den Braunkohleregionen gibt es bisher kein Konzept.

Mibrags Millionen für die Verlustgrube Helmstedter Revier

Der Braunkohleförderer Mibrag hat zwar die direkte Gewinnabführung an seinen tschechischen Mutterkonzern EPH zuletzt deutlich zurückgefahren, dafür aber einen viel höheren Verlustausgleich an seine neue Tochter Helmstedter Revier gezahlt. Ein Grund für die dortigen Verluste sind Stromhandels-Geschäfte, die über eine Prager EPH-Tochtergesellschaft laufen.

Die hohen Monopolgewinne der Ferngasleitungs-Netzbetreiber

Ergänzt-2. Eigentlich soll die Anreizregulierung der Bundesnetzagentur dafür sorgen, dass die Betreiber von Energienetzen keine Monopolgewinne auf Kosten ihrer Kunden erzielen. Doch bei den Ferngasleitungs-Netzbetreibern scheint das nicht zu funktionieren – zumindest solange nachvollziehbare Maßstäbe an ihre Gewinne angelegt werden.

Komplizierte Strukturen für die Lausitzer Braunkohle

Die umstrittenen tschechisch-britischen Neueigentümer von Vattenfalls Braunkohlegeschäft verwalten ihre Anteile über mehrere Zweckgesellschaften in drei Ländern. Unklar bleibt, wozu dabei das Steuerparadies Zypern eingebunden wurde, und welche Rolle der tschechische Milliardär Kellner wirklich spielt.

Wasserstoff-Tankstellenlücke als Chance für kleine Produzenten

Um einen Brennstoffzellen-Pkw mit umweltfreundlichem Wasserstoff zu betanken, müssen ihre Fahrer derzeit noch große Umwege in Kauf nehmen. Mit einer neuen Anlagentechnik für die dezentrale Produktion von Wasserstoff und kleine Tankstellen könnte sich das ändern.

Knappe Flächen bremsen die Windkraft in Sachsen

Der Bundesverband Windenergie berichtet über Mechanismen der sächsischen Innenpolitik, die verhindern, dass alte Windräder durch moderne Anlagen ersetzt werden können. Eine Änderung dieses Zustands verspricht sich der Landesverband Sachsen von den Energiewende-Befürwortern der SPD.

Wieder bessere Aussichten für Gaskraftwerke

Der Stromnetz-Betreiber 50Hertz sieht in 19 Jahren einen großen Bedarf für Gaskraftwerke, die Schwankungen in der Stromproduktion ausgleichen können. Der Ferngasleitungs-Netzbetreiber Ontras könnte dann schon ein Kraftwerksgas liefern, das etwas oder deutlich grüner ist als heute.

Vattenfalls bisheriges Braunkohlegeschäft firmiert um zu Leag

Ende September hatte der staatliche schwedische Energiekonzern sein ostdeutsches Braunkohlegeschäft an umstrittene tschechisch-britische Neueigentümer übergeben. Nun wurden Vorstände befördert und eine neue Dachmarke präsentiert – die Holdingstruktur dahinter blieb dagegen noch etwas unklar.

EPH verbucht hohe Wertzuwächse für fossile Kraftwerke

Ergänzt-2. Energetický a průmyslový holding hat im vergangenen Geschäftsjahr 2015 mehrere Gas- und Kohlekraftwerke in Ungarn und Italien zu günstigen Preisen übernommen und sie danach deutlich höher bewertet. Damit kann der tschechische Konzern nun einen starken Anstieg des Gewinns ausweisen – die darauf gezahlten Steuern wuchsen dagegen deutlich schwächer.

Moderne Bioenergie in den Zeiten der Fehlanreize

Das Deutsche Biomasse-Forschungszentrum sieht hierzulande große Fortschritte beim Übergang von der traditionellen zu einer modernen Bioenergieversorgung. Dabei t  es in der heimischen Biogas-Branche gerade ganz gewaltig.

Der Dekarbonisierung der Gaswirtschaft ins Auge blicken

Ergänzt. Verbundnetz Gas würde gern mit fossilem Erdgas eine Brücke in ein erneuerbares Energiesystem bauen und es allmählich durch grüne Gase ersetzen. Ein Verbot fossiler Heizungen, das in einem Entwurf des Klimaschutzplans enthalten gewesen sein soll, wäre bei dieser Strategie wohl ein Hindernis. Doch ganz so schlimm scheint es nicht zu kommen.

Ein Kohleausstieg braucht einen reformierten Emissionshandel

Ein deutscher Ausstieg aus der Kohleverstromung könnte dazu führen, dass in anderen Ländern mehr Kohlestrom produziert und so der Kohlendioxid-Ausstoß nur dorthin verlagert wird. Um dies zu vermeiden, müsste der europäische Emissionshandel reformiert werden.

Kein Gemeinschaftsunternehmen für Nord Stream 2

Gasprom wollte seine westeuropäischen Partner-Energiekonzerne zur Hälfte an der Projektgesellschaft für die Erweiterung der Ostseepipeline beteiligen. Nach einem Einwand der polnischen Wettbewerbsbehörde entschieden sich die Konzerne nun gegen eine solche Beteiligung und wollen alternative Ansätze prüfen.

Der Braunkohle-Übernehmer EPH wächst kräftig

Energetický a průmyslový holding hat im vergangenen Geschäftsjahr 2015 seinen Umsatz und Ebitda-Gewinn kräftig gesteigert. Nähere Informationen dazu will der tschechische Konzern, der wohl demnächst Vattenfalls Braunkohlegeschäft übernehmen kann, in einigen Tagen veröffentlichen.